KONTAKT:  Landesverband der Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt e.V. Geschäftsführer Roy Bartels I Tel.: 034956 I 229 65 I E-Mail: LV-RFVSachsenAnhalt@online.de  Landeskommission für Pfedeleistungsprüfungen Geschäftsführer Thomas Preiß I Tel.: 034956 I 229 66 I E-Mail: LK-SAN@online.de
LANDESVERBAND der Reit- und Fahrvereine SACHSEN-ANHALT E.V.
Corona-Hilfen

FN unterstützt Reitschulen bei Beantragung finanzieller Hilfen BSI zahlt

Beihilfe für Steuerberater / lexoffice bietet Video-Tutorials

Warendorf (fn-press). Den Reitschulen steht das Wasser bis zum Hals.

Zwar gibt es zahlreiche finanzielle Förderprogramme und Wirtschaftshilfen.

Diese sind aber entweder nicht auf den Pferdesport zugeschnitten oder oft

viel zu kompliziert. Um den Vereinen und Betrieben mit Schulpferden den

Zugang zu den finanziellen Hilfen zu erleichtern, hat die Deutsche

Reiterliche Vereinigung (FN) drei Hilfsangebote erstellt: finanzielle

Unterstützung für die Beantragung von Wirtschaftshilfen, Video-Tutorials zur

Antragsstellung sowie ein Online-Seminar zu den Finanzhilfen.

Die Pandemie und der Lockdown bringen Reitschulen finanziell in prekäre

Lagen. Wirtschaftshilfen sind dringend notwendig. Wer Geld vom Staat

braucht, stößt auf ein komplexes Antragsverfahren für Fördermittel, für deren

Beantragung der Einsatz von Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern zudem

zwingend vorgeschrieben ist. Kosten, vor denen die angeschlagenen

Reitschulen zurückschrecken, versuchen sie doch alle Ausgaben zu

reduzieren. Dieses Hindernis möchte der Bundesverband der Deutschen

Sportartikel-Industrie (BSI) – Fachgruppe Pferdesport beseitigen. Er stellt

Mittel bereit, so dass 150 Reitschulen eine Unterstützung in Höhe von 250

Euro für den Steuerberater erhalten können. Die BSI-Hilfe wird über ein

Formular beantragt, dass auf der Homepage www.pferd-

aktuell.de/schulpferderettung heruntergeladen werden kann. Nach der

Eingangsbestätigung wird die Bewerbung geprüft und die Reitschule erhält

eine Information, ob sie unter den 150 Reitschulen ist. Sobald die von der

Reitschule beauftragte Steuerkanzlei der FN bestätigt hat, dass die Kanzlei

den Antrag gestellt hat, werden die 250 Euro an die Reitschule überwiesen.

Video-Tutorials erklären Antragsverfahren

Auch wenn die Förderprogramme kompliziert sind und es aufwendig ist, sich

damit zu beschäftigen: Reitschulen können Steuerberaterkosten und

Wartezeit auf Finanzhilfen sparen, indem sie sich mit der aktuellen

Überbrückungshilfe III beschäftigen. Unterstützung finden sie bei

Steuerberater Frank Scheele. Der Finanzcoach von FN-Kooperationspartner

lexoffice zeigt in mehreren kurzen Videos – abrufbar unter www.pferd-

aktuell.de/schulpferderettung – wie Reitschulen die Überbrückungshilfe

beantragen können und auf was sie dabei besonders achten müssen. Denn

richtig ausgefüllte und korrekt vorbereitete Unterlagen vermeiden lange

Laufzeiten. In den Videos geht es um Fragen wie: Wer ist antragsberechtigt?

Wie läuft der Antragsprozess ab? Warum kann sich der Antrag verzögern?

Online-Seminar zu Finanzhilfen

Inhaltlich greifen die Filme Fragen aus den FN-Online-Seminaren

„Finanzhilfen in der Corona-Pandemie“ auf. Das nächste Online-Seminar mit

Frank Scheele findet am 16. März statt. „Das ist mittlerweile unser fünftes

Seminar. Die Nachfrage ist riesig. Und das Feedback ist sehr positiv. Zum

einen können die Teilnehmer im Seminar ihre Fragen loswerden und

Erfahrungen aus ihrem aktuellen Alltag austauschen. Zum anderen gelingt

es Frank Scheele aber auch aufgrund seiner positiven Erfahrungen mit den

Finanzbehörden, den Teilnehmern Mut zu machen“, berichtet Thomas

Ungruhe, Leiter der Abteilung Vereine, Umwelt, Breitensport & Betriebe, der

das Seminar zusammen mit Scheele leitet. Das Online-Seminar geht von

18 bis 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über ein

Formular, abrufbar: www.pferd-aktuell.de/schulpferderettung. Die Filme

und Seminare werden fachlich und finanziell unterstützt durch den FN-

Kooperationspartner lexoffice.

FN-Umfrage: Ein Drittel der Reitschulen fürchtet um die Existenz

In einer Online-Umfrage erfasste die FN im Februar die Situation der

Reitschulen. Wie groß die Not ist, zeigt allein die Resonanz auf die Umfrage:

In Deutschland gibt es 6.100 Reitschulen (3.700 Vereine, 2.400 Betriebe).

Mit 2.926 Rückmeldungen hat nahezu jede zweite Reitschule an der

Umfrage teilgenommen, darunter 1.110 Vereine. Ein Drittel der Reitschulen

sieht seine Existenz durch den pandemiebedingten Lockdown gefährdet.

Zwar gibt es diverse Förderprogramme, die 82 Prozent der befragten

Reitschulen (2.382) auch bekannt sind. Aber nur 44 Prozent (1.282) aller

Umfrageteilnehmer hat Unterstützung aus den Corona-Hilfsprogrammen

beantragt, 56 Prozent (1.622) der Reitschulen also nicht. Hauptgrund: Die

Förderkriterien passen nicht. Also die Reitschulen erfüllen nicht die

Antragsberechtigung. Das sagen 1.135 bzw. 70 Prozent der 1.622 Nicht-

Antragsteller. Zu komplizierte Anträge verhindern bei 15 Prozent die

Antragstellung. Das erklärt auch, warum 10 Prozent sagen, dass sie es noch

nicht geschafft haben, den Antrag zu stellen.

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Corona-Hilfen

FN unterstützt Reitschulen bei Beantragung

finanzieller Hilfen BSI zahlt Beihilfe für

Steuerberater / lexoffice bietet Video-Tutorials

Warendorf (fn-press). Den Reitschulen steht das

Wasser bis zum Hals. Zwar gibt es zahlreiche

finanzielle Förderprogramme und Wirtschaftshilfen.

Diese sind aber entweder nicht auf den Pferdesport

zugeschnitten oder oft viel zu kompliziert. Um den

Vereinen und Betrieben mit Schulpferden den Zugang

zu den finanziellen Hilfen zu erleichtern, hat die

Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) drei

Hilfsangebote erstellt: finanzielle Unterstützung für die

Beantragung von Wirtschaftshilfen, Video-Tutorials zur

Antragsstellung sowie ein Online-Seminar zu den

Finanzhilfen.

Die Pandemie und der Lockdown bringen Reitschulen

finanziell in prekäre Lagen. Wirtschaftshilfen sind

dringend notwendig. Wer Geld vom Staat braucht,

stößt auf ein komplexes Antragsverfahren für

Fördermittel, für deren Beantragung der Einsatz von

Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern zudem

zwingend vorgeschrieben ist. Kosten, vor denen die

angeschlagenen Reitschulen zurückschrecken,

versuchen sie doch alle Ausgaben zu reduzieren.

Dieses Hindernis möchte der Bundesverband der

Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) – Fachgruppe

Pferdesport beseitigen. Er stellt Mittel bereit, so dass

150 Reitschulen eine Unterstützung in Höhe von 250

Euro für den Steuerberater erhalten können. Die BSI-

Hilfe wird über ein Formular beantragt, dass auf der

Homepage www.pferd-aktuell.de/schulpferderettung

heruntergeladen werden kann. Nach der

Eingangsbestätigung wird die Bewerbung geprüft und

die Reitschule erhält eine Information, ob sie unter den

150 Reitschulen ist. Sobald die von der Reitschule

beauftragte Steuerkanzlei der FN bestätigt hat, dass

die Kanzlei den Antrag gestellt hat, werden die 250

Euro an die Reitschule überwiesen.

Video-Tutorials erklären Antragsverfahren

Auch wenn die Förderprogramme kompliziert sind und

es aufwendig ist, sich damit zu beschäftigen:

Reitschulen können Steuerberaterkosten und

Wartezeit auf Finanzhilfen sparen, indem sie sich mit

der aktuellen Überbrückungshilfe III beschäftigen.

Unterstützung finden sie bei Steuerberater Frank

Scheele. Der Finanzcoach von FN-

Kooperationspartner lexoffice zeigt in mehreren

kurzen Videos – abrufbar unter www.pferd-

aktuell.de/schulpferderettung – wie Reitschulen die

Überbrückungshilfe beantragen können und auf was

sie dabei besonders achten müssen. Denn richtig

ausgefüllte und korrekt vorbereitete Unterlagen

vermeiden lange Laufzeiten. In den Videos geht es um

Fragen wie: Wer ist antragsberechtigt? Wie läuft der

Antragsprozess ab? Warum kann sich der Antrag

verzögern?

Online-Seminar zu Finanzhilfen

Inhaltlich greifen die Filme Fragen aus den FN-Online-

Seminaren „Finanzhilfen in der Corona-Pandemie“

auf. Das nächste Online-Seminar mit Frank Scheele

findet am 16. März statt. „Das ist mittlerweile unser

fünftes Seminar. Die Nachfrage ist riesig. Und das

Feedback ist sehr positiv. Zum einen können die

Teilnehmer im Seminar ihre Fragen loswerden und

Erfahrungen aus ihrem aktuellen Alltag austauschen.

Zum anderen gelingt es Frank Scheele aber auch

aufgrund seiner positiven Erfahrungen mit den

Finanzbehörden, den Teilnehmern Mut zu machen“,

berichtet Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung

Vereine, Umwelt, Breitensport & Betriebe, der das

Seminar zusammen mit Scheele leitet. Das Online-

Seminar geht von 18 bis 20 Uhr. Die Teilnahme ist

kostenlos, die Anmeldung erfolgt über ein Formular,

abrufbar: www.pferd-aktuell.de/schulpferderettung.

Die Filme und Seminare werden fachlich und finanziell

unterstützt durch den FN-Kooperationspartner

lexoffice.

FN-Umfrage: Ein Drittel der Reitschulen fürchtet

um die Existenz

In einer Online-Umfrage erfasste die FN im Februar

die Situation der Reitschulen. Wie groß die Not ist,

zeigt allein die Resonanz auf die Umfrage: In

Deutschland gibt es 6.100 Reitschulen (3.700 Vereine,

2.400 Betriebe). Mit 2.926 Rückmeldungen hat nahezu

jede zweite Reitschule an der Umfrage teilgenommen,

darunter 1.110 Vereine. Ein Drittel der Reitschulen

sieht seine Existenz durch den pandemiebedingten

Lockdown gefährdet. Zwar gibt es diverse

Förderprogramme, die 82 Prozent der befragten

Reitschulen (2.382) auch bekannt sind. Aber nur 44

Prozent (1.282) aller Umfrageteilnehmer hat

Unterstützung aus den Corona-Hilfsprogrammen

beantragt, 56 Prozent (1.622) der Reitschulen also

nicht. Hauptgrund: Die Förderkriterien passen nicht.

Also die Reitschulen erfüllen nicht die

Antragsberechtigung. Das sagen 1.135 bzw. 70

Prozent der 1.622 Nicht-Antragsteller. Zu komplizierte

Anträge verhindern bei 15 Prozent die Antragstellung.

Das erklärt auch, warum 10 Prozent sagen, dass sie

es noch nicht geschafft haben, den Antrag zu stellen.

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