KONTAKT:  Landesverband der Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt e.V. Geschäftsführer Roy Bartels I Tel.: 034956 I 229 65 I E-Mail: LV-RFVSachsenAnhalt@online.de  Landeskommission für Pfedeleistungsprüfungen Geschäftsführer Thomas Preiß I Tel.: 034956 I 229 66 I E-Mail: LK-SAN@online.de
LANDESVERBAND der Reit- und Fahrvereine SACHSEN-ANHALT E.V.
Coronavirus
Coronavirus – Auswirkungen auf den Pferdesport in Sachsen- Anhalt +++ UPDATE 25.6.2021 +++ Weitere Lockerungen auch im Pferdesport - Testpflicht besteht vielfach weiterhin - Amateurturniere mit bis zu 1.000 Personen wieder erlaubt Wie bei der Änderung der 13. Verordnung bereits angekündigt wurde diese nun aufgrund der weiter fallenden Zahlen durch eine neue Verordnung abgelöst. Die 14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung trat am 16.6.21 in Kraft und soll bis zum 14.7.21 gelten. Leider muss trotz zahlreicher Lockerungen und einer wieder abnehmenden Komplexität der Regelungen, die auch für den Pferdesport gelten, festgestellt werden, dass an die Vereine und Betriebe weiterhin hohe Anforderungen (z.B. Tests aller Teilnehmer an Wettkämpfen) gestellt werden, die die Durchführung des Pferdesports nicht einfacher machen. Grundsätzlich gilt: Der Sport und damit natürlich auch der Pferdesport sind nun wieder grundsätzlich erlaubt und die noch vorhandenen Einschränkungen bestehen vornehmlich aus dem Erfassen von Anwesenheitslisten und der Testpflicht für Personen, die 18 Jahre und älter sowie nicht geimpft oder nicht genesen sind. Auch wenn dies für viele erhebliche Erleichterung bedeutet, sind das weiterhin notwendige Führen von A nwesenheitslisten und das vielfach notwendige Testen der Erwachsenen eine große Herausforderung für viele Vereine und Betriebe. Weitere Lockerungsschritte werden in Aussicht gestellt, wenn nach Inkrafttreten der Verordnung in einem Landkreis zehn Tage die Inzidenz unter 35 liegt. Somit sind frühestens ab dem 27.6.21 das Testen aller Personen beim Training in der Reithalle sowie der Zuschauer bei Turnieren nicht mehr notwendig. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Punkte in einer Übersicht zusammengefasst: Übersicht 14. VO - Pferdesport Völlig unverständlich ist, dass nun die aktive Unterrichtserteilung in der Reithalle ungetestet nicht einmal mehr in Form von Einzeltraining erlaubt ist. Es gab in den vergangenen Monaten nie einen Zeitpunkt, an dem es zu solch einer Regelung gekommen wäre. Warum nun auch bei dieser Konstellation eine Testpflicht besteht, kann nicht ansatzweise nachvollzogen werden. Wenn alle Teilenehmer und Trainer getestet sind, darf hingegen Gruppentraining in der Halle mit einer Person je zehn Quadratmeter Reitfläche stattfinden. Die Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und können in den Testzentren oder als Selbsttest bei Betreten der jeweiligen Sportanlage von einer Verantwortlichen oder einer von ihm beauftragten Person durchgeführt werden. Im Freien hingegen gilt ebenfalls, dass eine Person je 10 qm anwesend sein darf, wobei hier die Testpflicht komplett entfällt. Turniere im Freien können mit bis zu 1.000 Personen und Wettkämpfe in der Reithalle mit bis 500 Personen stattfinden. Momentan besteht dabei grundsätzlich für alle Personen auf dem Veranstaltungsgelände eine Testpflicht, wobei Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie genesene und geimpfte Personen davon ausgenommen sind. Aus der Praxis ist bekannt, dass einzelne Landkreise Sondergenehmigungen erstellen, die die Durchführung auch ohne Testpflicht ermöglichen. Bei Profiveranstaltungen für Berufssportler und Kader entfällt die Testpflicht ebenfalls grundsätzlich. Für die Durchführung von Abzeichenlehrgängen gilt weiterhin, dass die Lehrgänge als Teil des Sportbetriebs anzusehen sind. Weitergehende Informationen finden Sie in den nachfolgenden Übersichten, welche entsprechend der aktuellen Verordnung umfassend angepasst wurden. +++ UPDATE ENDE +++ Flächendeckende Lockerungen dank niedriger Inzidenz, hohe Anforderungen an Vereine und Betriebe bleiben bestehen Vorab: Grundsätzlich gilt, dass bei allen offenen Fragestellungen die jeweils zuständigen Landkreise zu kontaktieren und in die Prozesse einzubinden sind. Insbesondere weil weiterreichende Regelungen durch die Kreise und Kreisfreien Städte erfolgen können. Auf Grundlage der geltenden Landesverordnung sind unverändert einige Fragen offen und müssen für eine rechtssichere Einschätzung von den zuständigen Behörden beantwortet werden. Hier kann nur ein Verweis auf die jeweils geltenden Bestimmungen erfolgen. Es folgen zunächst allgemeine Ausführungen zu der aktuellen Verordnung bevor genauere Aussagen zu den einzelnen Teilbereichen des Pferdesports folgen. Entsprechend der 14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ist gemäß §11 der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. In der Verordnung heißt es wie folgt: Der organisierte Sportbetrieb darf auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, einschließlich Frei- und Hallenbädern, unter folgenden Maßgaben durchgeführt werden: 1. die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln und Zugangs- beschränkungen nach § 1 Abs. 1; die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht, 2. die Trainer oder Verantwortlichen führen einen Anwesenheitsnachweis nach § 1 Abs. 3; dies gilt nicht für den Sportbetrieb von Berufssportlern, Kaderathleten, Schüler der Eliteschulen des Sports, der Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern sowie nach der einschlägigen Studienordnung notwendigen Veranstaltungen in Sportstudiengängen, 3. die Trainer oder Verantwortlichen haben den Zutritt zum Trainingsbetrieb in geschlossenen Räumen sowie zu Wettkämpfen in geschlossenen Räumen und im Freien nur Personen zu gewähren, die eine Testung im Sinne des § 2 Abs. 1 mit negativem Testergebnis vorlegen oder durchführen oder von der Testpflicht nach § 2 Abs. 2 ausgenommen sind; dies gilt nicht für den in Nummer 2 Teilsatz 2 genannten Sportbetrieb, 4. die Trainer oder andere Verantwortliche legen die Bescheinigungen nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 oder den Selbsttest bei einer Vor-Ort-Kontrolle auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vor; dies gilt nicht bei der Durchführung des Trainingsbetriebs im Freien. (2) Die Nutzung der Sportanlage oder des Schwimmbades erfordert die Freigabe durch den Betreiber auf Grundlage eines Hygienekonzepts. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbelegung der Sportsstätte festzulegen. Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung der in Absatz 1 Nr. 1 geregelten Beschränkung zu erfolgen. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 500 Personen und im Freien maximal 1 000 Personen zugelassen werden; das vom Veranstalter eingesetzte Personal bleibt hierbei unberücksichtigt. Für das gastronomische Angebot bei Wettkämpfen gilt § 9 entsprechend. Die Durchführung von Wettkämpfen erfordert ein Hygienekonzept des Veranstalters. […] Diese Regelungen gelten auch für Reitanlagen. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass unverändert für alle Bereiche des (Pferde-) Sports Hygienekonzepte vorhanden sein müssen. Entsprechende Konzepte liegen allerdings für den Pferdesport bereits seit Monaten vor und sind auch hier (in der an die aktuelle Verordnung angepassten Version) im weiteren Verlauf unter den einzelnen Teilbereichen zu finden. Für Veranstaltungen jedweder Art (Abzeichenprüfungen, Trainingstage, Reitertage, Turniere und Seminare) gilt grundsätzlich, dass diese unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden dürfen. Weitere Informationen dazu finden sich im weiteren Verlauf. Weitere Lockerungsschritte werden in Aussicht gestellt, wenn nach Inkrafttreten der Verordnung in einem Landkreis zehn Tage die Inzidenz unter 35 liegt. Somit sind frühestens ab dem 27.6.21 das Testen aller Personen beim Training in der Reithalle sowie der Zuschauer bei Turnieren nicht mehr notwendig. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Punkte in einer Übersicht zusammengefasst: Übersicht 14. VO - Pferdesport Detailregelungen für die einzelnen Bereiche des Pferdesports: Reiten / Fahren / Voltigieren / Unterricht / Höchstbelegung der Reitanlage Turniere / Reitertage Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen I f

Reiten / Fahren / Voltigieren / Unterricht / Höchstbelegung der Reitanlage

Unterricht in der Reithalle Reitunterricht ist nach der Vorgabe: „einer Person je 10 qm“ Reitfläche möglich. Damit besteht für die meisten Reithallen faktisch keine relevante Begrenzung der Anzahl der Reiter-Pferd-Paare mehr. Allerdings müssen alle, sowohl Reiter als Trainer, getestet sein, wobei Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie genesene und geimpfte Personen davon ausgenommen sind. Ab dem 27.6.21 kann in Landkreisen, in denen die Inzidenz seit dem 16.6.21 unter 35 liegt, die Testpflicht entfallen. Die Dokumentation der Anwesenheit ist unverändert obligatorisch. Unterricht im Freien Im Freien gelten die gleichen Vorgaben zur Dokumentation der Anwesenden. Eine Testpflicht besteht nicht. Dokumentationspflichten der Trainer und Aktiven Bei Training müssen die Trainer bzw. eine Verantwortliche Person Anwesenheitsnachweise führen. Das heißt, zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen sind: der Vor- und Familienname, die vollständige Anschrift, die Telefonnummer, der Zeitraum und der Ort des Aufenthalts der Teilnehmenden in Textform zu erheben. Eine digitale Kontaktdaten- erhebung, bei der die Kontaktdaten im Bedarfsfall der zuständigen Gesundheitsbehörde kostenfrei in einem von ihr nutzbaren Format zur Verfügung gestellt werden kann, ist zulässig. Die erfassten Daten sind vier Wochen nach Erhebung irreversibel zu löschen. Die zuständige Gesundheitsbehörde ist berechtigt, die erhobenen Daten anzufordern, soweit dies zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist. Die Verantwortlichen sind verpflichtet, der zuständigen Gesundheitsbehörde die erhobenen Daten auf Anforderung zu übermitteln. Eine Weitergabe der übermittelten Daten durch die zuständige Gesundheitsbehörde oder eine Weiterverwendung durch diese zu anderen Zwecken als der Kontaktnachverfolgung ist ausgeschlossen. Testregime für Training in der Halle Ein etwaiger Selbsttest ist in Anwesenheit des Verantwortlichen oder einer von ihm beauftragten Person durchzuführen. Der Verantwortliche hat ein positives Testergebnis und die Kontaktdaten der getesteten Person unverzüglich der zuständigen Gesundheitsbehörde zu übermitteln. Der Verantwortliche hat die Bescheinigungen des negativen Testergebnisses oder den Selbsttest der anwesenden getesteten Person bei einer Vor-Ort-Kontrolle auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorlegen. Neben Personen, die über einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus verfügen, sind auch Genesene sowie unter 18 jährige von der Testpflicht ausgenommen. Als Genesener gilt derjenige, bei dem die positive Testung mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt. Ein vollständiger Impfschutz oder die überstandene Infektion muss dort, wo eine Testpflicht vorgeschrieben ist, schriftlich oder in digitaler Form nachgewiesen werden. Für Berufssportler und Kadermitglieder entfallen die Testpflicht und das Führen von Anwesenheitslisten generell. Bewegen der Pferde; nicht das Training oder die aktive Unterrichtserteilung Unabhängig von der Inzidenz gilt, dass aufgrund des beim Reiten von Natur aus bestehenden Abstands zu anderen Personen sowie der Erfordernisse des Tierwohls keine Bedenken hinsichtlich des Bewegens der Pferde besteht. Es geht dabei explizit nicht um die Sportausübung oder aktive Unterrichtserteilung. Diese richtet sich nach den o.g. Angaben. Die 200-qm- Regelung gilt ausschließlich für das Bewegen der Pferde im Sinne des Tierschutzgesetzes zur Gesunderhaltung der Pferde. Gespannfahren Keine Bedenken bestehen beim Gespannfahren im Freien. Voltigieren Beim Voltigieren gelten die gleichen Maximalzahlen wie beim Reiten. Es muss nur beachtet werden. Leitfaden Hier finden Sie den Leitfaden zur Durchführung von Training und der Höchstbelegung der Reitanlage, angepasst an die aktuelle Verordnung in Sachsen-Anhalt: Leitfaden Reitunterricht Die nachfolgend aufgeführten Musterpläne erleichtern Ihnen die Erstellung von Bewegung bzw. Hallennutzungsplänen, welche auch für die aktuellen Planungen bezüglich der Höchstbelegung der Anlage genutzt und frei an die jeweilige Situation angepasst werden können. Der Bewegungsplan bietet Hilfe bei der Einteilung der Personen, die sich zur Bewegung der Pferde auf auf den Reitplätzen oder in der Reithalle befinden. Hinweis: Dieser Plan sollte vom Betriebsleiter erstellt werden. Download Bewegungsplan Mit Hilfe der Anwesenheitsliste können die täglichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Personen auf der Reitanlage oder dem Verein dokumentiert werden bzw. kann mit Hilfe dieser Liste ein Plan erstellt werden, wer, wann auf der Anlage ist und so die Anzahl der Personen entsprechend der Höchstbelegung zu steuern. Download Anwesenheitsliste a Turniere in Sachsen-Anhalt Bezüglich der Durchführung von jedweder Form von Veranstaltungen ist darauf hinzuweisen, dass diese unter bestimmten Bedingungen stattfinden dürfen. Turniere für alle Teilnehmerfelder (Amateure, Berufssportler und Kader- mitglieder) sind möglich. Dabei dürfen max. 1.000 Personen auf dem jeweiligen Veranstaltungsgelände sein. Alle Reiter, Richter, Helfer, TTs, Trainer, und auch alle Zuschauer müssen getestet sein. Die Ausnahme von der Testpflicht für Kinder und Jugendliche U18, genesene und geimpfte Personen besteht auch hier. Die Dokumentationspflicht der Kontaktdaten aller anwesenden ist obligatorisch. Der Vor- und Familienname, die vollständige Anschrift, die Telefonnummer, der Zeitraum und der Ort des Aufenthalts der Teilnehmenden ins in Textform zu erheben. Eine digitale Kontaktdaten- erhebung, bei der die Kontaktdaten im Bedarfsfall der zuständigen Gesundheitsbehörde kostenfrei in einem von ihr nutzbaren Format zur Verfügung gestellt werden kann, ist zulässig. Die erfassten Daten sind vier Wochen nach Erhebung irreversibel zu löschen. Die zuständige Gesundheitsbehörde ist berechtigt, die erhobenen Daten anzufordern, soweit dies zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist. Die Verantwortlichen sind verpflichtet, der zuständigen Gesundheitsbehörde die erhobenen Daten auf Anforderung zu übermitteln. Eine Weitergabe der übermittelten Daten durch die zuständige Gesundheitsbehörde oder eine Weiterverwendung durch diese zu anderen Zwecken als der Kontaktnachverfolgung ist ausgeschlossen. Bei Profiturnieren nur für Berufssportler und Kadermitglieder entfallen die Testpflicht und das Führen von Anwesenheitslisten. Ab dem 27.6.21 kann in Landkreisen, in denen die Inzidenz seit dem 16.6.21 unter 35 liegt, die Testpflicht für die Zuschauer entfallen. Die Teilnehmer müssen jedoch weiterhin getestet sein. Sonderregelungen in einzelnen Landkreisen: Abweichend zu den vorgenannten Regelungen für die Durchführung von Turnieren auch für Amateure, hat die Praxis gezeigt, dass die Landkreise umfangreiche Möglichkeiten zur Genehmigung von Veranstaltungen haben. Auf diesem Wege ist es, je nach Landkreis, möglich Turniere auch für Amateure mit weitaus weniger Auflagen durchzuführen. Allerdings ist eine gesonderte Genehmigung durch den Landkreis dafür Voraussetzung. Nachfolgend findet sich der Leitfaden, den die Anlagenbetreiber als Nutzungsvoraussetzung zu erklären haben. Wichtig ist, dass die jeweils geltende Verordnung immer Vorrang vor den Leitfäden haben. Des Weiteren ist wichtig, dass die zuständigen Landkreise und Gesundheitsämter berechtigt sind, weitere Auflagen zu erlassen und ggf. Veranstaltungen auch verbieten können. Leitfaden Turniere Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen Weiterbildungen, Seminare und auch sonstige Vereinsveranstaltungen dürfen gem. der ersten Änderung der 14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung nur unter bestimmten Bedingungen stattfinden. Eine Sonderstellungen nehmen nun die Abzeichenlehrgänge ein. Unsere Anfrage bei den Ministerien hat folgende Klarstellung ergeben: "Die Lehrgänge sind als Teil des Sportbetriebs anzusehen." Damit wurde die landesweite Klärung mit dem zuständigen Ministerium herbeigeführt. Weiterhin raten wir dazu, eine Genehmigung vom zuständigen Landkreis bzw. Gesundheitsamt einzuholen, um etwaige Problemstellungen bei möglichen Kontrollen durch die Ämter von vornherein auszuschließen. Unser Leitfaden Reitunterricht ist sinngemäß anzuwenden und umzusetzen. Die Vorgaben des Leitfadens und der vor allem der aktuellen Verordnung müssen zu jeder Zeit eingehalten werden. Neben den erlaubten Abzeichenlehrgängen gibt teilweise spezielle Ausnahmen für bspw. innerbetriebliche Aus- und Weiterbildungen. Auch in diesem Kontext kann nur dringend zum Einholen einer Genehmigung des jeweils zuständigen Landkreis bzw. Gesundheitsamt geraten werden. <--- ZURÜCK
KONTAKT:  Landesverband der Reit- und Fahrvereine  Sachsen-Anhalt e.V. Geschäftsführer Roy Bartels I Tel.: 034956 I 229 65 I  E-Mail: LV-RFVSachsenAnhalt@online.de  Landeskommission für Pfedeleistungsprüfungen Geschäftsführer Thomas Preiß I Tel.: 034956 I 229 66 I  E-Mail: LK-SAN@online.de
Coronavirus
Coronavirus – Auswirkungen auf den Pferdesport in Sachsen-Anhalt +++ UPDATE 25.6.2021 +++ Weitere Lockerungen auch im Pferdesport - Testpflicht besteht vielfach weiterhin - Amateurturniere mit bis zu 1.000 Personen wieder erlaubt Wie bei der Änderung der 13. Verordnung bereits angekündigt wurde diese nun aufgrund der weiter fallenden Zahlen durch eine neue Verordnung abgelöst. Die 14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung trat am 16.6.21 in Kraft und soll bis zum 14.7.21 gelten. Leider muss trotz zahlreicher Lockerungen und einer wieder abnehmenden Komplexität der Regelungen, die auch für den Pferdesport gelten, festgestellt werden, dass an die Vereine und Betriebe weiterhin hohe Anforderungen (z.B. Tests aller Teilnehmer an Wettkämpfen) gestellt werden, die die Durchführung des Pferdesports nicht einfacher machen. Grundsätzlich gilt: Der Sport und damit natürlich auch der Pferdesport sind nun wieder grundsätzlich erlaubt und die noch vorhandenen Einschränkungen bestehen vornehmlich aus dem Erfassen von Anwesenheitslisten und der Testpflicht für Personen, die 18 Jahre und älter sowie nicht geimpft oder nicht genesen sind. Auch wenn dies für viele erhebliche Erleichterung bedeutet, sind das weiterhin notwendige Führen von A nwesenheitslisten und das vielfach notwendige Testen der Erwachsenen eine große Herausforderung für viele Vereine und Betriebe. Weitere Lockerungsschritte werden in Aussicht gestellt, wenn nach Inkrafttreten der Verordnung in einem Landkreis zehn Tage die Inzidenz unter 35 liegt. Somit sind frühestens ab dem 27.6.21 das Testen aller Personen beim Training in der Reithalle sowie der Zuschauer bei Turnieren nicht mehr notwendig. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Punkte in einer Übersicht zusammengefasst: Übersicht 14. VO - Pferdesport Völlig unverständlich ist, dass nun die aktive Unterrichtserteilung in der Reithalle ungetestet nicht einmal mehr in Form von Einzeltraining erlaubt ist. Es gab in den vergangenen Monaten nie einen Zeitpunkt, an dem es zu solch einer Regelung gekommen wäre. Warum nun auch bei dieser Konstellation eine Testpflicht besteht, kann nicht ansatzweise nachvollzogen werden. Wenn alle Teilenehmer und Trainer getestet sind, darf hingegen Gruppentraining in der Halle mit einer Person je zehn Quadratmeter Reitfläche stattfinden. Die Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein und können in den Testzentren oder als Selbsttest bei Betreten der jeweiligen Sportanlage von einer Verantwortlichen oder einer von ihm beauftragten Person durchgeführt werden. Im Freien hingegen gilt ebenfalls, dass eine Person je 10 qm anwesend sein darf, wobei hier die Testpflicht komplett entfällt. Turniere im Freien können mit bis zu 1.000 Personen und Wettkämpfe in der Reithalle mit bis 500 Personen stattfinden. Momentan besteht dabei grundsätzlich für alle Personen auf dem Veranstaltungsgelände eine Testpflicht, wobei Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie genesene und geimpfte Personen davon ausgenommen sind. Aus der Praxis ist bekannt, dass einzelne Landkreise Sondergenehmigungen erstellen, die die Durchführung auch ohne Testpflicht ermöglichen. Bei Profiveranstaltungen für Berufssportler und Kader entfällt die Testpflicht ebenfalls grundsätzlich. Für die Durchführung von Abzeichenlehrgängen gilt weiterhin, dass die Lehrgänge als Teil des Sportbetriebs anzusehen sind. Weitergehende Informationen finden Sie in den nachfolgenden Übersichten, welche entsprechend der aktuellen Verordnung umfassend angepasst wurden. +++ UPDATE ENDE +++ Flächendeckende Lockerungen dank niedriger Inzidenz, hohe Anforderungen an Vereine und Betriebe bleiben bestehen Vorab: Grundsätzlich gilt, dass bei allen offenen Fragestellungen die jeweils zuständigen Landkreise zu kontaktieren und in die Prozesse einzubinden sind. Insbesondere weil weiterreichende Regelungen durch die Kreise und Kreisfreien Städte erfolgen können. Auf Grundlage der geltenden Landesverordnung sind unverändert einige Fragen offen und müssen für eine rechtssichere Einschätzung von den zuständigen Behörden beantwortet werden. Hier kann nur ein Verweis auf die jeweils geltenden Bestimmungen erfolgen. Es folgen zunächst allgemeine Ausführungen zu der aktuellen Verordnung bevor genauere Aussagen zu den einzelnen Teilbereichen des Pferdesports folgen. Entsprechend der 14. SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung ist gemäß §11 der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. In der Verordnung heißt es wie folgt: Der organisierte Sportbetrieb darf auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, einschließlich Frei- und Hallenbädern, unter folgenden Maßgaben durchgeführt werden: 1. die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln und Zugangs-beschränkungen nach § 1 Abs. 1; die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht, 2. die Trainer oder Verantwortlichen führen einen Anwesenheitsnachweis nach § 1 Abs. 3; dies gilt nicht für den Sportbetrieb von Berufssportlern, Kaderathleten, Schüler der Eliteschulen des Sports, der Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern sowie nach der einschlägigen Studienordnung notwendigen Veranstaltungen in Sportstudiengängen, 3. die Trainer oder Verantwortlichen haben den Zutritt zum Trainingsbetrieb in geschlossenen Räumen sowie zu Wettkämpfen in geschlossenen Räumen und im Freien nur Personen zu gewähren, die eine Testung im Sinne des § 2 Abs. 1 mit negativem Testergebnis vorlegen oder durchführen oder von der Testpflicht nach § 2 Abs. 2 ausgenommen sind; dies gilt nicht für den in Nummer 2 Teilsatz 2 genannten Sportbetrieb, 4. die Trainer oder andere Verantwortliche legen die Bescheinigungen nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 oder den Selbsttest bei einer Vor- Ort-Kontrolle auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vor; dies gilt nicht bei der Durchführung des Trainingsbetriebs im Freien. (2) Die Nutzung der Sportanlage oder des Schwimmbades erfordert die Freigabe durch den Betreiber auf Grundlage eines Hygienekonzepts. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbelegung der Sportsstätte festzulegen. Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung der in Absatz 1 Nr. 1 geregelten Beschränkung zu erfolgen. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 500 Personen und im Freien maximal 1 000 Personen zugelassen werden; das vom Veranstalter eingesetzte Personal bleibt hierbei unberücksichtigt. Für das gastronomische Angebot bei Wettkämpfen gilt § 9 entsprechend. Die Durchführung von Wettkämpfen erfordert ein Hygienekonzept des Veranstalters. […] Diese Regelungen gelten auch für Reitanlagen. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass unverändert für alle Bereiche des (Pferde-) Sports Hygienekonzepte vorhanden sein müssen. Entsprechende Konzepte liegen allerdings für den Pferdesport bereits seit Monaten vor und sind auch hier (in der an die aktuelle Verordnung angepassten Version) im weiteren Verlauf unter den einzelnen Teilbereichen zu finden. Für Veranstaltungen jedweder Art (Abzeichenprüfungen, Trainingstage, Reitertage, Turniere und Seminare) gilt grundsätzlich, dass diese unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden dürfen. Weitere Informationen dazu finden sich im weiteren Verlauf. Weitere Lockerungsschritte werden in Aussicht gestellt, wenn nach Inkrafttreten der Verordnung in einem Landkreis zehn Tage die Inzidenz unter 35 liegt. Somit sind frühestens ab dem 27.6.21 das Testen aller Personen beim Training in der Reithalle sowie der Zuschauer bei Turnieren nicht mehr notwendig. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Punkte in einer Übersicht zusammengefasst: Übersicht 14. VO - Pferdesport Detailregelungen für die einzelnen Bereiche des Pferdesports: Reiten / Fahren / Voltigieren / Unterricht / Höchstbelegung der Reitanlage Turniere / Reitertage Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen I f

Reiten / Fahren / Voltigieren / Unterricht /

Höchstbelegung der Reitanlage

Unterricht in der Reithalle Reitunterricht ist nach der Vorgabe: „einer Person je 10 qm“ Reitfläche möglich. Damit besteht für die meisten Reithallen faktisch keine relevante Begrenzung der Anzahl der Reiter-Pferd-Paare mehr. Allerdings müssen alle, sowohl Reiter als Trainer, getestet sein, wobei Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie genesene und geimpfte Personen davon ausgenommen sind. Ab dem 27.6.21 kann in Landkreisen, in denen die Inzidenz seit dem 16.6.21 unter 35 liegt, die Testpflicht entfallen. Die Dokumentation der Anwesenheit ist unverändert obligatorisch. Unterricht im Freien Im Freien gelten die gleichen Vorgaben zur Dokumentation der Anwesenden. Eine Testpflicht besteht nicht. Dokumentationspflichten der Trainer und Aktiven Bei Training müssen die Trainer bzw. eine Verantwortliche Person Anwesenheitsnachweise führen. Das heißt, zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen sind: der Vor- und Familienname, die vollständige Anschrift, die Telefonnummer, der Zeitraum und der Ort des Aufenthalts der Teilnehmenden in Textform zu erheben. Eine digitale Kontaktdaten-erhebung, bei der die Kontaktdaten im Bedarfsfall der zuständigen Gesundheitsbehörde kostenfrei in einem von ihr nutzbaren Format zur Verfügung gestellt werden kann, ist zulässig. Die erfassten Daten sind vier Wochen nach Erhebung irreversibel zu löschen. Die zuständige Gesundheitsbehörde ist berechtigt, die erhobenen Daten anzufordern, soweit dies zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist. Die Verantwortlichen sind verpflichtet, der zuständigen Gesundheitsbehörde die erhobenen Daten auf Anforderung zu übermitteln. Eine Weitergabe der übermittelten Daten durch die zuständige Gesundheitsbehörde oder eine Weiterverwendung durch diese zu anderen Zwecken als der Kontaktnachverfolgung ist ausgeschlossen. Testregime für Training in der Halle Ein etwaiger Selbsttest ist in Anwesenheit des Verantwortlichen oder einer von ihm beauftragten Person durchzuführen. Der Verantwortliche hat ein positives Testergebnis und die Kontaktdaten der getesteten Person unverzüglich der zuständigen Gesundheitsbehörde zu übermitteln. Der Verantwortliche hat die Bescheinigungen des negativen Testergebnisses oder den Selbsttest der anwesenden getesteten Person bei einer Vor-Ort-Kontrolle auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorlegen. Neben Personen, die über einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus verfügen, sind auch Genesene sowie unter 18 jährige von der Testpflicht ausgenommen. Als Genesener gilt derjenige, bei dem die positive Testung mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt. Ein vollständiger Impfschutz oder die überstandene Infektion muss dort, wo eine Testpflicht vorgeschrieben ist, schriftlich oder in digitaler Form nachgewiesen werden. Für Berufssportler und Kadermitglieder entfallen die Testpflicht und das Führen von Anwesenheitslisten generell. Bewegen der Pferde; nicht das Training oder die aktive Unterrichtserteilung Unabhängig von der Inzidenz gilt, dass aufgrund des beim Reiten von Natur aus bestehenden Abstands zu anderen Personen sowie der Erfordernisse des Tierwohls keine Bedenken hinsichtlich des Bewegens der Pferde besteht. Es geht dabei explizit nicht um die Sportausübung oder aktive Unterrichtserteilung. Diese richtet sich nach den o.g. Angaben. Die 200-qm-Regelung gilt ausschließlich für das Bewegen der Pferde im Sinne des Tierschutzgesetzes zur Gesunderhaltung der Pferde. Gespannfahren Keine Bedenken bestehen beim Gespannfahren im Freien. Voltigieren Beim Voltigieren gelten die gleichen Maximalzahlen wie beim Reiten. Es muss nur beachtet werden. Leitfaden Hier finden Sie den Leitfaden zur Durchführung von Training und der Höchstbelegung der Reitanlage, angepasst an die aktuelle Verordnung in Sachsen-Anhalt: Leitfaden Reitunterricht Die nachfolgend aufgeführten Musterpläne erleichtern Ihnen die Erstellung von Bewegung bzw. Hallennutzungsplänen, welche auch für die aktuellen Planungen bezüglich der Höchstbelegung der Anlage genutzt und frei an die jeweilige Situation angepasst werden können. Der Bewegungsplan bietet Hilfe bei der Einteilung der Personen, die sich zur Bewegung der Pferde auf auf den Reitplätzen oder in der Reithalle befinden. Hinweis: Dieser Plan sollte vom Betriebsleiter erstellt werden. Download Bewegungsplan Mit Hilfe der Anwesenheitsliste können die täglichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Personen auf der Reitanlage oder dem Verein dokumentiert werden bzw. kann mit Hilfe dieser Liste ein Plan erstellt werden, wer, wann auf der Anlage ist und so die Anzahl der Personen entsprechend der Höchstbelegung zu steuern. Download Anwesenheitsliste a Turniere in Sachsen-Anhalt Bezüglich der Durchführung von jedweder Form von Veranstaltungen ist darauf hinzuweisen, dass diese unter bestimmten Bedingungen stattfinden dürfen. Turniere für alle Teilnehmerfelder (Amateure, Berufssportler und Kader-mitglieder) sind möglich. Dabei dürfen max. 1.000 Personen auf dem jeweiligen Veranstaltungsgelände sein. Alle Reiter, Richter, Helfer, TTs, Trainer, und auch alle Zuschauer müssen getestet sein. Die Ausnahme von der Testpflicht für Kinder und Jugendliche U18, genesene und geimpfte Personen besteht auch hier. Die Dokumentationspflicht der Kontaktdaten aller anwesenden ist obligatorisch. Der Vor- und Familienname, die vollständige Anschrift, die Telefonnummer, der Zeitraum und der Ort des Aufenthalts der Teilnehmenden ins in Textform zu erheben. Eine digitale Kontaktdaten-erhebung, bei der die Kontaktdaten im Bedarfsfall der zuständigen Gesundheitsbehörde kostenfrei in einem von ihr nutzbaren Format zur Verfügung gestellt werden kann, ist zulässig. Die erfassten Daten sind vier Wochen nach Erhebung irreversibel zu löschen. Die zuständige Gesundheitsbehörde ist berechtigt, die erhobenen Daten anzufordern, soweit dies zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist. Die Verantwortlichen sind verpflichtet, der zuständigen Gesundheitsbehörde die erhobenen Daten auf Anforderung zu übermitteln. Eine Weitergabe der übermittelten Daten durch die zuständige Gesundheitsbehörde oder eine Weiterverwendung durch diese zu anderen Zwecken als der Kontaktnachverfolgung ist ausgeschlossen. Bei Profiturnieren nur für Berufssportler und Kadermitglieder entfallen die Testpflicht und das Führen von Anwesenheitslisten. Ab dem 27.6.21 kann in Landkreisen, in denen die Inzidenz seit dem 16.6.21 unter 35 liegt, die Testpflicht für die Zuschauer entfallen. Die Teilnehmer müssen jedoch weiterhin getestet sein. Sonderregelungen in einzelnen Landkreisen: Abweichend zu den vorgenannten Regelungen für die Durchführung von Turnieren auch für Amateure, hat die Praxis gezeigt, dass die Landkreise umfangreiche Möglichkeiten zur Genehmigung von Veranstaltungen haben. Auf diesem Wege ist es, je nach Landkreis, möglich Turniere auch für Amateure mit weitaus weniger Auflagen durchzuführen. Allerdings ist eine gesonderte Genehmigung durch den Landkreis dafür Voraussetzung. Nachfolgend findet sich der Leitfaden, den die Anlagenbetreiber als Nutzungsvoraussetzung zu erklären haben. Wichtig ist, dass die jeweils geltende Verordnung immer Vorrang vor den Leitfäden haben. Des Weiteren ist wichtig, dass die zuständigen Landkreise und Gesundheitsämter berechtigt sind, weitere Auflagen zu erlassen und ggf. Veranstaltungen auch verbieten können. Leitfaden Turniere Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen Weiterbildungen, Seminare und auch sonstige Vereinsveranstaltungen dürfen gem. der ersten Änderung der 14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung nur unter bestimmten Bedingungen stattfinden. Eine Sonderstellungen nehmen nun die Abzeichenlehrgänge ein. Unsere Anfrage bei den Ministerien hat folgende Klarstellung ergeben: "Die Lehrgänge sind als Teil des Sportbetriebs anzusehen." Damit wurde die landesweite Klärung mit dem zuständigen Ministerium herbeigeführt. Weiterhin raten wir dazu, eine Genehmigung vom zuständigen Landkreis bzw. Gesundheitsamt einzuholen, um etwaige Problemstellungen bei möglichen Kontrollen durch die Ämter von vornherein auszuschließen. Unser Leitfaden Reitunterricht ist sinngemäß anzuwenden und umzusetzen. Die Vorgaben des Leitfadens und der vor allem der aktuellen Verordnung müssen zu jeder Zeit eingehalten werden. Neben den erlaubten Abzeichenlehrgängen gibt teilweise spezielle Ausnahmen für bspw. innerbetriebliche Aus- und Weiterbildungen. Auch in diesem Kontext kann nur dringend zum Einholen einer Genehmigung des jeweils zuständigen Landkreis bzw. Gesundheitsamt geraten werden. <--- ZURÜCK
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